Aerzte ohne Grenzen: Abtreibung fester Bestandteil des Programms

Die bekannte, international tätige medizinische Nothilfeorganisation „Médecines Sans Frontières“ (=“Aerzte ohne Grenzen“) macht gemäss eigenen Richtlinien Abtreibung zu einem festen Bestandteil ihrer Tätigkeit.

Eine Sympathisantin von HLI-Schweiz hat kürzlich bei MFS nachgefragt, wie die Position dieser Organisation im Hinblick auf Abtreibungen sei. Da sie eine gute Gönnerin war, erhielt sie eine ausführlichere Antwort…

Im Begleitbrief wurde ausweichend geantwortet: „Als medizinische Nothilfeorganisation folgen wir keiner Ideologie in Bezug auf Schwangerschaftsabbruch. Die Bedürfnisse unserer Patientinnen sind für uns ausschlaggebend und wir entscheiden in jeder konkreten Situation, was notwendig ist, um das Leben einer Frau zu retten.“

In der Beilage zu demselben Brief wird ein Auszug aus einem offensichtlich internen englischsprachigen Dokument beigelegt. Dieser lautet:

Statement on safe abortion care – IB 11 October 2012
The IB reaffirms the 2004 1C resolution on the provision of safe abortion in MSF programmes which includes:

  •  „The availability of safe abortion care should be integrated as part of reproductive health care in all contexts where it is relevant. MSF’s role in termination of pregnancy must be based on the medical and human needs of our patients“.
  • …. Unsafe abortion and unwanted pregnancy contribute significantly to the burden of ill health, suffering and maternal mortality in the contexts where we work.

(Übersetzung: Erklärung zum Thema sichere Abtreibung IB (International Board = oberstes Führungsgremium) 11. Oktober 2012

Der IB bestätigt den Beschluss 2004 1C über die Bereitstellung sicherer Abtreibung innerhalb von MSF-Programmen was u.a. einschliesst:

  • Die Verfügbarkeit von sicherer Abtreibung sollte integrierender Bestandteil aller Programme zur reproduktiven Gesundheit sein wo immer relevant. Die Rolle von MSF bei der Beendigung von Schwangerschaften  muss sich auf die medizinischen und menschlichen Bedürfnisse von unseren Patientinnen stützen.
  • Unsichere Abtreibung und unerwünschte Schwangeschaft tragen bedeutsam zur Bürde einer bedrohten Gesundheit, Leiden und Sterblichkeit von Müttern bei im Umfeld, in dem wir arbeiten.

Es ist äusserst schade, dass sich eine Organisation, welche weltweit sehr viele positive medizinische Nothilfe leistet, trotz allem in dieser Frage eine ganz klare Linie „Pro Abtreibung“ fährt. Dies entgegen allen PR-Formulierungen, welche diesen Fakt gerne verschleiern möchten.

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