Beobachter Prix Courage geht an Lebensretter Adrian Roggensinger und nicht an Frau Anne Marie Rey

Die bekannte Verfechterin eines Rechtes auf Abtreibung, Frau Anne Marie Rey, wurde für den Prix Courage 2014 des Beobachters nominiert. Immer wieder wurden Personen mit diesem Preis ausgezeichnet, die im Grunde den Preis nicht verdienten. Ihre Courage bezieht sich auf einen Bereich, der ethisch verwerflich ist. Der Preis für 2014 wurde schliesslich Adrian Roggensinger ,einem echten Lebensretter, verliehen.

Der Beobachter verleiht jedes Jahr den Prix Courage. Er ist mit 15’000 Franken dotiert. Damit sollen gemäss Beobachter mutige Taten „zugunsten einer offenen, solidarischen und gerechten Schweiz“ belohnt und gewürdigt werden.

Ständerätin Pascale Bruderer Wyss amtet als Präsidentin der Jury.

Dieses Jahr wurde unter anderem die bekannte Abtreibungsbefürworterin Frau Anne Marie Rey nominiert. Sie war Präsidentin der 1973 gegründeten Schweizerischen Vereinigung für Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs (SVSS). Der Beobachter begründete seine Nomination, Frau Rey kämpfe für das Recht auf Abtreibung. Tatsächlich handelt es sich aber um ein Unrecht, nämlich ungeborene Kinder mit legaler Rechtfertigung erbarmungslos zu töten. Es drängt sich die Frage auf, wie es die für diese Nomination verantwortlichen Personen fertigbringen, die Tötungen von ungeborenen Kindern als mutige Tat „zugunsten einer offenen, solidarischen und gerechten Schweiz“ zu werten.

Glücklicherweise wurde der Preis für 2014 schliesslich Adrian Roggensinger übergeben. Mit seiner heldenhaften Tat auf einem Ausserschwyzer Bahnübergang in Freienbach hatte er eine ältere Frau, die gestürzt war, vor dem herannahenden Zug gerettet. Er hat ein Menschenleben gerettet!

HLI-Schweiz gratuliert dem Gewinner Adrian Roggensinger zum Prix Courage 2014. Ebenso hätten Arina Binz und Fitore Kastrati den Preis verdient, denn auch sie haben als echte Vorbilder Menschenleben gerettet.

Der Beobachter nominiert nicht nur umstrittene Personen für den Prix Courage, sondern immer wieder werden höchst bedenkliche Preisträger ausgewählt:

2012: Rolf Sigg, evangelischer Pfarrer und Gründer von Exit.
In seinem Beobachter-Kandidaten-Porträt sagt er unter anderem: „Was gibt es Humaneres, als jemandem, der leidet, die selbstbestimmte Erlösung zu ermöglichen? Auch Hilfe zum Freitod gehört zur christlichen Nächstenliebe.“
Tatsächlich kann die Beihilfe zum Suizid gar nicht zur christlicher Nächstenliebe gehören: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Sie steht auch im Widerspruch zum 5. Gebot „Du sollst nicht töten“.

2008: Monika Schmid, Theologin und Gemeindeleiterin.
In ihrem Interview bedauert sie unter anderem, dass Priester „die eine reife Beziehung zu einem Partner oder einer Partnerin leben würden“ abgesetzt würden.
Der Beobachter würdigte ihre Aufrufe zum Ungehorsam gegenüber der Röm.-kath. Kirche mit dem Prix Courage 2008.

2000: Herbert Haag, „der unerschrockene Kämpfer gegen überholte Dogmen in der katholischen Kirche“.
Herbert Haag, ein Freund von Hans Küng, kämpfte u.a. gegen das Priester-Zölibat. Er setzte sich für die Frauen-Ordination und eine liberale Sexualmoral ein.
Der Beobachter würdigte ihn deswegen mit dem Prix Courage 2000.

Quelle/Links:

beobachter.ch/dossiers/prix-courage/artikel/prix-courage-2014_die-sieger-stehen-fest/

beobachter.ch/dossiers/prix-courage/artikel/prix-courage-2014_kandidatin-4/

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