Vortrag für HLI am 23. Oktober in Zürich
Referent: Weihbischof Andreas Laun
Enthaltsamkeit aus theologischer Sicht
I. Einleitung und Fragestellung
Auf meine Frage, über welche Enthaltsamkeit ich sprechen sollte, nämlich über die der Ordensleute und Priester oder die der noch nicht Verheirateten oder der einfach Unverheirateten, antwortete der Veranstalter: über beide!
Das ist gar nicht so leicht, denn obwohl es einen gemeinsamen Nenner gibt, unterscheiden sich beide Formen in mehrfacher Hinsicht:
Beiden Lebensformen gemeinsam ist es, daß sie von den Betroffenen einen Verzicht verlangen, der menschlich und christlich von innen her erfüllt sein sollte.
II. Die Infragestellung der vorehelichen Enthaltsamkeit
In den späten 60er Jahren verlor der damals in Fribourg lehrende Moraltheologe S. Pfürtner seinen Lehrstuhl, weil er die Auffassung vertrat, es könne einen sittlich einwandfreien Geschlechtsverkehr vor der Ehe geben. Ohne einen "Freibrief für jede Art vorehelicher Geschlechtsbeziehungen" geben zu wollen, meinte Pfürtner, geschlechtliche Beziehungen seien objektiv dort am Platz oder zumindest möglich, "wo die Partner aus ernsthafter Zuwendung zueinander einer Verdeutlichung ihrer Liebe zusterben".1 Heute ist die Zahl derer, die eben diese Meinung teilen, unüberschaubar. Vor rund 20 Jahren kommt H. Ringeling zu dem Ergebnis: "Die Diskussion" evangelischer und katholischer Theologen "führte mit innerer Notwendigkeit von einer unterschiedslosen... Ablehnung nicht-ehelicher zu einer bedingten Anerkennung vorehelicher sexueller Beziehungen".2
Die Entwicklung ist, wie leicht erkennbar ist, in dieser Richtung weitergegangen:
Die Forderung des KVB, die "verantwortete Gewissensentscheidung in Fragen der Sexualmoral" anzuerkennen. Sie wird übernommen von einer breiten Mehrheit auf dem sogenannten "Dialog für Österreich": voreheliche Beziehungen sollten als sittlich legitim - als Gewissensentscheidung anerkannt werden.
Belege ließen sich in Unendliche vermehren, ich will die Zeit damit nicht belasten. Inhaltlich gesehen ist es immer das gleiche Bild: Das Konzil habe doch die Liebe als Sinn der sexuellen Vereinigung entdeckt, und darum komme es nur darauf an, daß die sexuelle Vereinigung eine Vereinigung der Liebe sei. Ob sie das ist, könne nur das Gewissen der einzelnen Paare entscheiden. Im übrigen müsse man den jungen Leuten auch zubilligen, daß sie sich erst auf dem Weg zu einem reifen sexuellen Leben befinden hier wie auf anderen Gebieten noch nicht vollkommen.
Aber daraus ergibt sich die Frage: Läßt sich die Enthaltsamkeit vor der Ehe als Forderung der Liebe selbst einsichtig machen? Denn nur das ist eine wirklich christliche Begründung.
III. Die Infragestellung der Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen
In der Marien-Präfation heißt es: "Vom heiligen Geist überschattet, hat sie deinen eingeborenen Sohn empfangen und im Glanz unversehrter Jungfräulichkeit der Welt das ewige Licht geboren..." Heute ist der Sinn für den "Glanz" weitgehend geschwunden. Nicht die Ehelosigkeit, wohl aber den Verzicht auf ein gesundes Sexualleben hält man für verrückt oder unmöglich oder beide, unsinnig und nicht machbar.
In einem Punkt ist dieser Kritik zuzustimmen: Die zölibatäre Ehelosigkeit ist nur im Glauben verstehbar und, wenn es nicht zu Verkrümmungen der Seele kommen soll, auch nur so lebbar. Johannes Paul II. paraphrasiert einmal Jesus selbst und läßt ihn sagen. "Ich weiß, daß alles, was ich euch jetzt sagen werde, für euer Gewissen und euer Leibverständnis große Schwierigkeiten bringen wird. Ich spreche nämlich zu euch von der Ehelosigkeit, die ihr zweifellos mit physischer Impotenz, angeboren oder durch menschlichen Eingriff erworben, in Verbindung bringt. Ich hingegen möchte euch sagen, daß Ehelosigkeit auch freiwillig sein und vom Menschen 'um des Himmelreiches willen' gewählt werden kann".3
Einräumen wird man auch müssen: Die Begründungen für die Jungfräulichkeit waren in früheren Zeiten oft von höchst fragwürdiger Qualität. "Die sinnlichen Freuden schwächen und lähmen ja gewaltig die Geisteskräfte und verschwenden Herz und Liebe, die Gott allein gebühren"4, schreibt ein bedeutender geistlicher Schriftsteller des 17. Jahrhunderts, aber es bedarf heute keiner Erklärung, daß darin wirklich "falsche" Töne mitschwingen.
Hat man ihn früher mit falschen Argumenten verteidigt, so wird er heute mit falschen Argumenten angegriffen: Die Leute vom Kirchenvolks-Begehren nennen ihn abschätzig eine "kirchenrechtliche Regelung", daß er, wie das Konzil sagt, eine "kostbare Gabe Gottes"5 sein könnte, kommt nicht in den Blick. Aber vielleicht hat Kardinal Meissner den Nagel auf den Kopf getroffen mit der Bemerkung6: "Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen kann dort nicht hoch im Kurs stehen, wo man kaum noch mit dem Himmel rechnet."
IV. Argumente gegen den Zölibat
"Nur wenn der Gegensatz scharf und wohlgerüstet auftritt, kann der Satz in all seinem Glanz erscheinen"7, sagt A. Möhler in seiner Kampfschrift für den Zölibat vor rund 200 Jahren, und dieses ur-thomanische Grundprinzip zu beachten, ist außerordentlich fruchtbar. Daher möchte ich zunächst einmal einige Bedenken gegen den Zölibat in Form von knappen Fragen vorbringen:
V. Die Antwort
Beladen mit solchen Fragen und Einwänden wenden wir uns der Suche nach der Antwort zu. Um sie zu finden, bedarf es zu allererst der Erinnerung an eine Urwahrheit des Christentums, die Johannes Paul II besonders eindrucksvoll in Familiaris consortio 11 formuliert hat:
"Gott hat den Menschen nach seinem Bild und Gleichnis erschaffen:20 den er aus Liebe ins Dasein gerufen hat, berief er gleichzeitig zur Liebe.
"Gott ist Liebe" 21 und lebt in sich selbst ein Geheimnis personaler Liebesgemeinschaft. Indem er den Menschen nach seinem Bild erschafft und ständig im Dasein erhält, prägt Gott der Menschennatur des Mannes und der Frau die Berufung und daher auch die Fähigkeit und die Verantwortung zu Liebe und Gemeinschaft ein.22 Die Liebe ist demnach die grundlegende und naturgemäße Berufung jedes Menschen.
Als Geist im Fleisch, das heißt als Seele, die sich im Leib ausdrückt, und als Leib, der von einem unsterblichen Geist durchlebt wird, ist der Mensch in dieser geeinten Ganzheit zur Liebe berufen. Die Liebe schließt auch den menschlichen Leib ein, und der Leib nimmt an der geistigen Liebe teil.
Die christliche Offenbarung kennt zwei besondere Weisen, die Berufung der menschlichen Person zur Liebe ganzheitlich zu verwirklichen: die Ehe und die Jungfräulichkeit. Sowohl die eine als auch die andere ist in der ihr eigenen Weise eine konkrete Verwirklichung der tiefsten Wahrheit des Menschen, seines "Seins nach dem Bild Gottes".
Hier an dieser Stelle wird klar: Ehe und Ehelosigkeit haben zwei Gemeinsamkeiten:
* Beide müssen Existenweisen der Liebe sein. So selbstverständlich es ist zu sagen, die Liebe müsse die Seele der Ehe sein, bezüglich der Ehelosigkeit ist es vielen Menschen nicht klar: Christlich sinnvoll ist sie nur als eine Existenzweise der Liebe, ohne Liebe hätte sie keine Berechtigung.
* Beide Existenzweisen nehmen den Leib in je anderer Weise in ihren Dienst: äußerlich ist die eine der anderen entgegengesetzt, in Wirklichkeit aber steht der Leib in beiden Fällen im Dienst der Liebe. In der Ehe ist er das Medium der Hingabe und Berührung, im Zölibat ist er es ebenfalls im Modus der Enthaltsamkeit.
VI. Um der Liebe willen: Enthaltsamkeit vor der Ehe
Was die Zeit vor bzw. außerhalb der Ehe betrifft, ist es wichtig zu sehen: Das Drängen auf Enthaltsamkeit darf sich nicht, wie früher, hauptsächlich auf die - natürlich naheliegende - Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft stützen. Sogar wenn man von Verhütungsmitteln absehen wollte, könnte sich jemand der natürlichen Empfängnis-Regelung bedienen und das Argument mit dem unehelichen Kind wäre hinfällig.
Das eigentliche Argument für Enthaltsamkeit ist die Liebe selbst: Wer sagt, man müsse doch "aus Liebe" vor der Ehe verkehren dürfen, dem ist zu antworten: Um der Liebe willen nein! Dieses Nein ist dann einsichtig, wenn man sieht: Der Ganzhingabe des Leibes sollte die Ganzhingabe des Herzens entsprechen, und diese Ganzhingabe fordert per definitionem die gegenseitige Bindung durch den freien Willen. Das Jawort ist noch nicht die Ganzhingabe des Herzens, aber die Ganzhingabe ist nicht möglich ohne das Jawort.
"Darum verläßt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch", heißt es in der Bibel8, und dem entspricht die kirchliche Lehre: Erst die Bindung, dann die Einswerdung im Fleisch. Eine freie Liebe ist ein in sich widersprüchlicher Begriff: "Infolgedessen ist die Sexualität, in welcher sich Mann und Frau durch die den Eheleuten eigenen und vorbehaltenen Akte einander schenken, keineswegs etwas rein Biologisches, sondern betrifft den innersten Kern der menschlichen Person als solcher. Auf wahrhaft menschliche Weise wird sie nur vollzogen, wenn sie in jene Liebe integriert ist, mit der Mann und Frau sich bis zum Tod vorbehaltlos einander verpflichten. Die leibliche Ganzhingabe wäre eine Lüge, wenn sie nicht Zeichen und Frucht personaler Ganzhingabe wäre, welche die ganze Person, auch in ihrer zeitlichen Dimension, miteinschließt. Wenn die Person sich etwas vorbehielte, zum Beispiel die Möglichkeit, in Zukunft anders zu entscheiden, so wäre schon dadurch ihre Hingabe nicht umfassend." 9
Eben dies aber ist der alles entscheidende Punkt. Wer sagt, er "liebe" den anderen, gleichzeitig aber bemerkt, sich entscheiden, endgültige Verantwortung übernehmen könne er keineswegs, sagt eben damit, daß seine Liebe noch auf dem Weg, in Entwicklung, noch nicht zur vollen Reife gelangt ist. Das ist zwar legitim und menschlich, nur sollte der so Liebende dann nicht mit der sexuellen Sprache des Liebes mehr sagen, als der Wahrheit entspricht. Es ist vernünftig und das gute Recht jedes Menschen, einen solchen Entschluß, sein Leben ganz mit dem eines anderen zu verschmelzen und eine bedingungslose Bindung einzugehen, reifen zu lassen. Aber dann soll er auch auf dem Gebiet der sexuellen Geste weder sich selbst noch dem Partner und auch nicht der Umwelt vorspielen, was noch nicht ist: die endgültige Entscheidung der Liebe für den Partner. "Vorehelicher" Verkehr ist, wie P. Zulehner treffend formuliert hat, "voreiliger" Verkehr!
Aus diesem Verständnis wird auch klar, warum es viele Abstufungen der Sünde im vor- oder außerehelichen Verkehr gibt: Je unpersönlicher der Verkehr, desto größer die Sünde; je weiter die Liebe schon entfaltet ist, desto kleiner auch die Sünde. Anschaulich geredet: Eine Welt liegt zwischen einem Bordellbesuch und dem Zusammenleben von Verlobten.
VII. Der tiefste Sinn der Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen
Der bräutlichen Liebe entsprechend wußte die wahre Tradition neben Pseudo-Traditionen, die den Zölibat als kleineres Übel im Vergleich mit Kindergeschrei in der Nacht oder mit der Herrsucht eines Ehemanns "begründen" wollten immer, daß die Ehelosigkeit im religiösen Sinn nur um der Liebe willen gelebt werden kann. Augustinus, der in Fragen der Sexualität auch verunglückte und in der Geschichte leid-bringende Äußerungen getan hat: in diesem Punkt hat er klar gesehen, etwa wenn er sagt: "Wenn ihr eurem Gatten eine große Liebe schuldet, wie sehr müßt ihr dann den lieben, um dessentwillen ihr keinen Gatten wolltet?"
Durch die ganze Tradition zieht sich der Gedanke: Die christliche Ehelosigkeit soll und kann nur als "bräutliche Liebe" zu Christus gelebt werden, auch sie ist nur möglich auf Grund dieser Fähigkeit des Leibes: Medium der Liebe zu werden.
Bei Johannes Paul II. heißt es: "Auf Grund derselben Verfügung über die eigene Person und aufgrund derselben bräutlichen Bedeutung des Leibes bei Mann und Frau vermag sich
Das schließt natürlich andere Gesichtspunkte, die dieser Ehelosigkeit besonderen Wert verleihen nicht aus: der Zölibat ist ein Zeichen des Glaubens wie kaum ein anderes; er verweist auf die Ewigkeit...
VIII. Die Botschaft der Zölibatären für die Eheleute und die Botschaft der Ehepaare an die Zölibatären
In der Kirche gilt: Die Zölibatären haben den verheirateten und den nicht verheirateten Mitchristen etwas zu sagen, und die Verheirateten und Noch-nicht-Verheirateten den Zölibatären:
1. Die Botschaft der Zölibatären
Die Zölibatären sagen "den anderen": Der Mensch, auch ihr Verheiratete, lebt in erster Linie für Gott, er und nicht Euer Partner ist euer "ganzes Glück" und eure "größte Liebe". Gebt Gott die Liebe, die jeder Mensch ihm schuldet, und dann könnt und sollt ihr eurem Gatten die Liebe schenken, die ihm gebührt. Die Liebe zu Gott bewahrt eure eheliche Liebe vor der Entartung, sie mindert sie in keiner Weise, sondern führt sie zu einer Vollendung, die euch ohne Gott nicht möglich wäre.
Ähnlich "spricht" die zölibatäre Liebe zu den Noch-nicht-Verheirateten: Verankert euer Herz in Gott und lernt aus eurer vor-ehelichen Existenz, die für viele im Leben des Verwitweten enden wird: Die Ehe ist nicht der Sinn des Lebens. Auch wenn die Liebe bleibt, so gehört die Ehe zu dem, was vergeht. Die tiefste Sehnsucht eures Lebens soll nicht die Ehe, sondern der Himmel sein.
Den ungewollt Ehelosen tröstet die Botschaft der Zölibatären. Sie sagt ihm: Dein Allein-Sein ist nur innerweltlich Verarmung und trostlose Einsamkeit. Aber Gott liebt dich, und du kannst, wenn du der Gnade folgst und dieses Kreuz annimmst, ein Leben der Liebe leben dazu bist du berufen.
2. Die Botschaft der Verheirateten
Die Verheirateten sagen den Zölibatären: Lernt von uns, was bräutliche Liebe heißt! Hütet euch: Wenn ihr niemand auf Erden liebt, heißt das noch lange nicht, daß ihr Gott liebt. Der Junggeselle ist Egozentriker und kein Ideal! Unser Ehestand ist nur der Raum für die Liebe, noch nicht die Liebe, und so ist es auch bei euch: Nicht euer Unverheiratet-Sein ist wertvoll, sondern nur die Liebe, die sich in diesem Frei-Bleiben entfaltet. Euer Zölibat ist ein leerer Raum laßt ihn sich füllen durch Gott und Seine Liebe.
Sie sagen den Zölibatären auch: Scheut euch nicht, die Menschen und alle Geschöpfe zu lieben, aber liebt sie so, daß eure erste Liebe immer Gott bleibt. Dann werdet ihr die Schöpfung nicht weniger, sondern mehr und tiefer lieben.
Enthaltsamkeit und Jungfräulichkeit um des Himmelreiches willen leben von dem Geist der Liebe. Lassen Sie mich das leidenschaftliche Wort einer verheirateten Frau an das Ende dieser Überlegungen stellen:
Ein Dominikaner rühmte sich ihr gegenüber seiner größeren Vollkommenheit, die er mit seinem Stand begründete" Aber nachdem er viel und lang gesprochen hatte," erzählt der Text weiter, "konnte Katharina, von einer glühenden Flamme reiner Liebe erfaßt, ihn nicht mehr anhören. Sie sprang mit solcher Heftigkeit auf, daß sie wie von Sinnen schien, und sagte: ´Wenn ich glaubte, daß euer Gewand die Macht hätte, würde ich es Euch, wenn ich es sonst nicht bekommen könnte, ohne Bedenken mit Gewalt vom Leibe reißen. Mag sein, daß Ihr ein verdienstlicheres Leben führt als ich. Darauf kommt es mir nicht an. Aber daß ich Ihn nicht so sehr lieben könnte als Ihr, werdet Ihr mir auf keine Weise beibringen.´ Und dies sagte sie mit soviel Nachdruck und Begeisterung, daß ihr Haar sich löste und über die Schultern niederfiel. Sie war gewaltig und wie außer sich in ihrer Hingerissenheit und doch ganz Anmut und Würde: ´Durch nichts kann Liebe gehemmt werden, und wenn sie durch irgend etwas gehemmt wird, ist sie nicht reine und klare Gottesliebe´. Nach Hause zurückgekehrt und allein mit ihrem Herrn, rief sie aus: ´O Liebe, wer soll mich hindern, dich zu lieben? Wäre ich nicht nur verheiratet, sondern lebte ich in einem Soldatenlager, ich könnte in meiner Liebe nicht gestört werden. Wenn Welt oder Gatte die Liebe hindern könnten, was wäre dann die Liebe?´"11
Literatur
Franz von Sales, Geistliche Gespräche (Dt. Ausgabe). Eichstätt 1958.
Hildebrand D.v., Reinheit und Jungfräulichkeit. 4.Aufl. St. Ottilien 1991
Johannes Paul II., Die Erlösung des Leibes. Vallendar 1985.
Möhler A., Der ungeteilte Dienst. Salzburg 1938.
Pfürtner, S.: Kirche und Sexualität. Reinbek 1972.
Ringeling, H.: Sexuelle Beziehungen Unverheirateter. In: Handbuch der christlichen Ethik. 2 Bde. Freiburg 1978.
1 Pfürtner, Kirche 229. 2 Ringeling Beziehungen 112. 3 Johannes Paul II., 91. 4 Franz von Sales, Geistliche Gespräche (Dt. Ausgabe). Eichstätt 190. 5 Presbyterorum ordinis 16; Pastores dabo vobis 29. 6 Kathpress-Info 3. 12. 1995, 4. 7 Möhler Dienst 70. 8 Gen 2,24.
9 Familiaris consortio 11.
10 JP II. 122. Vgl auch 118: Aber dahinter entdeckt die Kirche die Liebe zum Bräutigam der Kirche: "So ist die Ehelosigkeit ... in der Erfahrung der Jünger und der Nachfolger Christi zum Ausdruck einer besonderen Antwort auf die Liebe des göttlichen Bräutigams geworden und hat darum die Bedeutung eines Aktes bräutlicher Liebe angenommen: das heißt einer bräutlichen Selbsthingabe, um in besonderer Weise die Liebe des Erlösers zu erwidern; einer Selbsthingabe, die als Verzicht verstanden, aber vor allem aus Liebe vollzogen wird." 11 Zitiert nach Hildebrand, Reinheit 149f.