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[ News
und Dossiers ] |
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Britisches Homosexuellen-Paar: Gemeinsame Vaterschaft von Zwillingen 12. Dez. 1999 Vaterschaft Dank Leihmutter in den USA London, 12. Dezember (AFP) - Erstmals ist für ein britisches Homosexuellen-Paar die gemeinsame Vaterschaft anerkannt worden. Der 32-jährige Barrie Drewitt und der 35-jährige Tony Barlow legten in der "Mail on Sunday" freiherzig die komplizierte Vorgeschichte offen. Weil es in ihrem Heimatland keine rechtliche Grundlage für eine derartige künstliche Vaterschaft gibt, verwirklichten Drewitt und Barlow ihren Wunsch in den Vereinigten Staaten. Mit Hilfe einer Vermittlungsagentur gelang es den beiden Millionären, die Leihmutter Rosalind Bellamy ausfindig zu machen. Künstlich befruchtete Eizellen einer weiteren Frau wurden Bellamy eingepflanzt. Am Donnerstag war es dann soweit: In Anwesenheit der beiden Väter wurde Bellamy im Modesto-Krankenhaus im US-Bundesstaat Kalifornien entbunden - und zwar gleich von einem Zwillingspaar, dem Jungen Aspen und dem Mädchen Saffron. Geburtsturkunde: «Elternteil 1» und «Elternteil 2» London, 12. Dezember (dpa) - Erstmals sind zwei
homosexuelle Briten als alleinige Eltern zweier Kinder anerkannt worden. Der Name der
amerikanischen Leihmutter fehlt in der Geburtsurkunde - die beiden am Donnerstag geborenen
Zwillinge haben also offiziell nur Väter. |
| Link: http://www.sfdrs.ch/news/ http://www.BerlinOnline.de Artikel 1, Artikel 2 |
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Behörde stoppt Abtreibungspille Mifegyne in Deutschland 22. Nov. 1999(sda/ess) Entgegen ursprünglichen
Ankündigungen ist die seit Jahren umstrittene Abtreibungspille Mifegyne in Deutschland
doch noch nicht auf dem Markt gekommen. Die Vertreiberfirma Femagen Arzneimittel GmbH habe
nach einer Intervention der Bezirksregierung von Oberbayern zugesagt, den Vertrieb noch
nicht aufzunehmen, sagte ein Regierungssprecher in München. Die Bezirksregierung hatte
der Firma zuvor mitgeteilt, der Vertrieb verstosse gegen formale Bestimmungen des
Arzneimittelgesetzes. In der Schweiz weiterhin im Handel In der Schweiz hatte erst am Samstag das Bundesgericht in Lausanne ein Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung im Streit um die Zulassung von Mifegyne abgelehnt. Das Präparat bleibt damit vorläufig im Handel. |
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Eizellen von Models werden
im Internet versteigert
Angebot eines US-Photographen
26. Okt. 1999 (cpi. Los Angeles, 25. Oktober) Eizellen von acht Models bietet ein kalifornischer Modephotograph auf seiner Website zur Versteigerung an. Es wird mit Angeboten zwischen 15000 und 150 000 Dollar gerechnet. Wie der in Malibu lebende Photograph in der «New York Times» erklärte, soll ein Angebot in Höhe von 42000 Dollar bereits eingegangen sein. Als nächsten Schritt plant er die Versteigerung von männlichen Samenzellen. Die American Society of Reproductive Medicine und andere Ärzteorganisationen verurteilten die Website als unmoralisch und geschmacklos. Ein Gesetzesverstoss liegt wahrscheinlich jedoch nicht vor. Das amerikanische Bundesgesetz verbietet zwar den Verkauf von menschlichen Organen, der Handel mit menschlichen Ei- und Samenzellen dagegen ist unreguliert. 1996 wurden rund 1700 mit gespendeten Eizellen gezeugte Babies geboren. Die Zahl ist in den folgenden Jahren leicht angestiegen. Die Spenderinnen seien in der Vergangenheit lediglich für ihren Zeitaufwand und Unannehmlichkeiten entschädigt worden; sie hätten durchschnittlich zwischen 2500 und 5000 Dollar erhalten, erklärte die American Society of Reproductive Medicine. In jüngster Zeit werden Eizellen zunehmend als Ware gehandelt. Anfang des Jahres hatte zum Beispiel ein Ehepaar im Internet 50000 Dollar für die Eizelle einer grossen, athletisch gebauten Studentin mit überdurchschnittlichen Noten geboten. Der 66jährige Photograph zeigt die acht Models auf seiner Website. Ausserdem werden ihre Körpermasse, Ausbildung sowie die Gründe für ihre Spende bekanntgegeben. Die Frauen sollen angeblich den vollen Versteigerungspreis erhalten. 20 Prozent des Verkaufspreises müssen die Käufer zusätzlich als Vermittlungsprovision an den Photographen zahlen. Neben Ärzteorganisationen lehnt auch das Online-Auktionsunternehmen eBay den Verkauf von Eizellen, Sperma und anderer organischer Handelsware ab (Haare sind ausgenommen). (Quelle: NZZ, Nr. 249, 26. Okt. 1999, S. 64) |
| Link: http://www.nzz.ch/ | |
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Ehepaar in den USA bietet 50000 Dollar für eine Eizelle 3. März 1999 New York, 3. März. (dpa) Ein
kinderloses Ehepaar in den USA hat 50000 Dollar für eine einzige Eizelle geboten. Die
Anwälte des Paars suchen nun mit einer entsprechenden Anzeigenkampagne in den
Hauszeitungen der exklusivsten Universitäten in den Vereinigten Staaten nach einer
passenden Spenderin. Zur Bedingung macht das Paar, dass die Frau rank und schlank,
hoch-intelligent und sportlich ist. Bisher sollen sich laut einem Artikel der «New York
Times» vom Mittwoch 200 Spenderinnen gemeldet haben. Wer unter 1,75 Meter misst, beim
College-Aufnahme-test nicht die von Harvard, Yale und Princeton geforderte Punktezahl
geschafft oder auch wer kränkelnde Familienmitglieder hat, habe keine Chance. Im
Austausch für das Erbgut bietet das Ehepaar nicht nur Bargeld und die Erstattung aller
Unkosten, sondern verspricht dem «verschenkten Nachwuchs» auch eine liebevolle Familie. Vgl. NZZ, Nr. 52, 4. März 1999, S.63. Vgl. Gina Kolata, $50,000 Offered to Tall, Smart Egg Donor. The New York Times, 3. März 1999. |
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