Neue "Qualitätskriterien" zur Selektion von Embryonen
14. Jan. 2000
(www.reutershealth.com) In der Dezemberausgabe der Fachzeitschrift Human Reproduction haben Forscher einen neue Möglichkeit publiziert, um bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) die "gesündesten" Embryonen zu selektieren. Jene Embryonen mit symmetrischen Mikrotubuli scheinen die Transfers anlässlich einer IVF eher zu überleben. Mit Hilfe dieses Qualitätskriteriums lassen sich die Embryonen schon in den ersten drei Tagen beurteilen. Gemäss den Forschern ist dies eine weit empfindlichere und intelligentere Methode, als die Embryonen fünf Tage lang zu kultivieren, damit nur die Fittesten überleben. Bei jeder IVF werden weit mehr Embryonen gezeugt, als verpflanzt werden können. Zudem ist die Abortrate nach einem Transfer hoch. Für eine Verbesserung der tiefen Erfolgsquote ist es deshalb wichtig, jene Embryonen auszuwählen, welche die beste Überlebensfähigkeit aufweisen. Die Selektion im Reagenzglas erfolgt somit nicht nur bei der Präimplantationsdiagnostik, sondern bei jeder IVF anhand von mehr oder weniger gesicherten Kriterien.
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