Kalifornien erlaubt embryonale Stammzellenforschung
24.9.2002
Los Angeles - Als erster US-Bundesstaat und in direktem Widerspruch zu den Einschränkungen durch US-Präsident George W. Bush erlaubt Kalifornien die uneingeschränkte Forschung an embryonalen Stammzellen. Die Stammzellenforschung könnte Millionen von Leben retten, begründete der kalifornische Gouverneur Gray Davis das entsprechende Gesetz. Kalifornien liege gut um Rennen, um auf diesem Gebiet mit an die Weltspitze zu gelangen.
Der Gesetzestext erlaubt freiwillige Embryo-Spenden und ihre Verwertung zu Forschungszwecken, für die Bush vor einem Jahr auf Bundesebene staatliche Fördermittel verboten hatte. Die katholische Kirche und Organisationen von Abtreibungsgegnern hatten gegen das Gesetz in Kalifornien protestiert. (sda, 24. Sept. 2002)
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