Mit dieser Aktion fördern und unterstützen wir die Pfarreien an diesem Tag eine Andacht, den Rosenkranz und/oder die Hl. Messe im Anliegen für dem Schutz des ungeborenen Lebens zu feiern.
Folgende Pfarreien haben uns ihren Gebetsanlass für den 28. Dezember 2001 gemeldet:
| Beten für das Leben am 28. Dezember 2001 | ||
| Wallfahrtskapelle Maria Bildstein 8717 Benken (SG) |
09.00 Uhr | Rosenkranz |
| 09.30 Uhr | Hl. Messe | |
| Unteriberg, Pfarrei St. Josef | 08.00 Uhr | Hl. Messe |
| Studen, Pfarrei St. Wendelin | 19.00 Uhr | Hl. Messe |
| Zürich Seebach, Pfarrei Maria Lourdes | 17.00 Uhr | Rosenkranz und Beichtgelegenheit |
| 18.00 Uhr | Kreuzweg für die Ungeborenen | |
| 19.00 Uhr | Hl. Messe mit Ansprache | |
| St. Peterskapelle, Luzern | 19.15 Uhr | Kreuzweg für die Ungeborenen |
| Cazis, Klosterkapelle | 07.00 Uhr | Hl. Messe mit Predigt |
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Helfen auch Sie durch Ihr Gebet kostbares menschliches Leben zu schützen! |
Vorschläge zum 28. Dez. 2001, dem Tag der unschuldigen Kinder
Wir, von HLI Schweiz, sind uns bewusst, dass die Familie in der heutigen Zeit besonderen Gefahren ausgesetzt ist. Der Gesetzgeber scheint die Situation in der nächsten Zeit eher zu verschlechtern als zu verbessern. Ein spezielles Anliegen ist uns der Schutz des ungeborenen Lebens. Die Würde des Menschen wird durch die weit verbreitete Abtreibungspraxis, durch die Technik der In-vitro-Befruchtung und die Embryonenforschung aufs Gröbste missachtet.
Angesichts dieser Lage scheint es
uns wichtig, uns auf die Kraft des gemeinsamen Gebetes zurückzubesinnen. Christus hat uns
verheissen:
"Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." (Mt 18,19-20)
Wir schlagen vor, anlässlich des Festes der unschuldigen Kinder, das dieses Jahr auf den Dienstag fällt, in den verschiedenen Gemeinden der Schweiz spezielle Gebetsaktionen durchzuführen. HLI Schweiz ermuntert Sie dazu und bietet Ihnen einige Vorschläge, wie sie am Fest der Heiligen Familie (26. Dez.), am 28. Dezember 1999 oder auch am 31. Dezember beim Übergang ins Jubeljahr 2000 in Ihrer Gemeinde eine solche Gebetsaktion gestalten könnten:
Zitate für eine Betrachtung oder eine Homilie
"Du sollst nicht abtreiben noch ein Neugeborenes töten." (Didaché 2,2 aus 2. Jh. n. Chr.)
"Was zum Leben selbst in Gegensatz steht, wie jede Art Mord, Völkermord, Abtreibung, Euthanasie und auch der freiwillige Selbstmord; was immer die Unantastbarkeit der menschlichen Person verletzt, wie Verstümmelung, körperliche oder seelische Folter und der Versuch, psychischen Zwang auszuüben; was immer die menschliche Würde angreift, wie unmenschliche Lebensbedingungen, willkürliche Verhaftung, Verschleppung, Sklaverei, Prostitution, Mädchenhandel und Handel mit Jugendlichen, sodann auch unwürdige Arbeitsbedingungen, bei denen der Arbeiter als blosses Erwerbsmittel und nicht als freie und verantwortliche Person behandelt wird; all diese und andere ähnliche Taten sind an sich schon eine Schande; sie sind eine Zersetzung der menschlichen Kultur, entwürdigen weit mehr jene, die das Unrecht tun, als jene, die es erleiden. Zugleich sind sie in höchstem Masse ein Widerspruch gegen die Ehre des Schöpfers." (II. Vatikanum: Gaudium et Spes (GS) 27)
"Gott, der Herr des Lebens, hat nämlich den Menschen die hohe Aufgabe der Erhaltung des Lebens übertragen, die auf eine menschenwürdige Weise erfüllt werden muss. Das Leben ist daher von der Empfängnis an mit höchster Sorgfalt zu schützen. Abtreibung und Tötung des Kindes sind verabscheuungswürdige Verbrechen." (GS 51)
"Jedes menschliche Wesen muss - als Person - vom ersten Augenblick seines Daseins an geachtet werden." (Instruktion der Kongregation für die Glaubenslehre: Donum Vitae, DS 4793)
"Seit dem ersten Jahrhundert hat die Kirche es für moralisch verwerflich erklärt, eine Abtreibung herbeizuführen." Katechismus der Katolischen Kirche (KKK) 2271
"Abtreibung ist ein schweres Vergehen gegen das sittliche Gesetz." (KKK 2271)
"Die formelle Mitwirkung an einer Abtreibung ist ein schweres Vergehen." (KKK 2272)
"Das gesellschaftliche Leben läuft Gefahr, in einen vollkommenen Relativismus abzudriften. Da lässt sich alles vereinbaren, über alles verhandeln: auch über das erste Grundrecht, das Recht auf Leben." (Joh. Paul II.in der Enzyklika Evangelium Vitae (EV) 20)
"Das Recht auf Abtreibung,
Kindestötung und Euthanasie zu fordern und es gesetzlich anzuerkennen heisst, der
menschlichen Freiheit eine perverse, abscheuliche Bedeutung zuzuschreiben: nämlich die
einer absoluten Macht über die anderen und gegen die anderen. Aber das ist der Tod der
wahren Freiheit: «Amen, Amen, das sage ich euch: Wer die Sünde tut, ist Sklave der
Sünde.» (Joh 8,34)"
(Joh. Paul II. in EV 20)
"Manche versuchen, die Abtreibung durch die Behauptung zu rechtfertigen, die Frucht der Empfängnis könne, wenigstens bis zu einer bestimmten Zahl von Tagen, noch nicht als ein persönliches menschliches Leben angesehen werden. In Wirklichkeit 'beginnt in dem Augenblick, wo das Ei befruchtet wird, ein Leben, das nicht das des Vaters oder der Mutter, sondern eines neuen menschlichen Geschöpfes ist, das sich eigenständig entwickelt. Es wird nie menschlich werden, wenn es das nicht von dem Augenblick an gewesen ist." (Joh. Paul II. in EV 59.)
Fürbitten (Vorschlag):
Zu Jesus Christus, der Mensch geworden ist, um uns zu erlösen, wollen wir
voll vertrauen beten:
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Schweiz.