| C-FAM in einem neuen Report von "Catholics for a Free Choice" attakiert | Friday-Fax 9. März 2001 Vol 4, Nummer 12 |
|
Die UNICEF (United Nations Children´s Fund) wird sich mehr und mehr bewusst, dass sie ein politisches Problem hat. In den letzten Jahren kam sie wegen ihrer nahen Verbindung zu abtreibungsbefürwortenden UN-Agenturen unter Beschuss von konservativen und familienfreundlichen Führern. Vor drei Jahren machte der Heilige Stuhl in seinem jährlichen, weitgehend symbolischen Beitrag für die UNICEF Bedenken laut über die Unterstützung der UNICEF für das "Recht auf Abtreibung". Die UNICEF versicherte daraufhin wiederholt, dass sie die Abtreibung nicht unterstütze.
Das Problem der UNICEF könnte sein, dass die UNFPA (United Nations Population Fund), welche viele mit Argwohn betrachten, sich bei UNICEF zugeklinkt hat und begonnen hat ihr ihre Glaubwürdigkeit zu rauben. Vor einigen Jahren wurde die Entscheidung getroffen, dass die UN- Agenturen gemeinsame Projekte beginnen würden. Dies führte unter anderem zur Publikation eines Handbuches für Arbeiterflüchtlinge, welches explizit die Benutzung von abtreibenden Notfallverhütungsmitteln und Hand-Vakuumsauger, welche für Abtreibungen benutzt werden, in Flüchtlingslagern fördert. Die UNICEF war an diesem Handbuch beteiligt.
Während die UNFPA vielerorts in der Welt einen sehr schlechten Ruf hat, wird die normalerweise gute Arbeit von UNICEF durch die enge Zusammenarbeit mit UNFPA beschattet. Ebenso hat es dem Ruf der UNICEF bei den Pro-Life Gruppierungen nicht gerade genützt, dass ihre Leiterin Carol Bellamy ist. Diese ist eine frühere Politikerin aus New York City, welche stark die liberalste Form der "Reproduktionsrechte" einschliesslich Zugang zur Abtreibung befürwortete.
In den letzten Monaten begann UNICEF mit der Planung für einen Kinder-Weltgipfel, welcher im September im UNO Hauptquartier stattfinden wird. Dieser Gipfel wird die Fortschritte bezüglich der Durchsetzung der Konvention der Kinderrechte beurteilen. Ein von der UNICEF entworfenes Dokument wurde von den Mitgliedstaaten zurückgewiesen und wird in den kommenden Wochen neu entworfen. Familienfreundliche Konservative waren enttäuscht, dass der Originalentwurf Ausschnitte aus der ‚Konvention zur Elimination der Diskriminierung von Frauen‘ unterstützte, da dieses Dokument in vielen Länder zur Förderung der Abtreibung benutzt wurde. UNICEF wurde auch von Pro-Life Gruppierungen beschuldigt, sie an der Teilnahme an den Versammlungen gehindert zu haben.
Für ihre Glaubwürdigkeit hat die UNICEF-Exekutive in den letzten Wochen zu UN-Pro-Life Führern Kontakt aufgenommen und untersucht eine Anzahl von Beschuldigungen, die UNICEF- und UNO- Personal betreffen. Die UNICEF Exekutive antwortete sehr schnell auf die Besorgnis von Pro-Life- Gruppen und versprach die Probleme, die gefunden wurden, in Ordnung zu bringen.
Was auf dem Spiel steht ist der Ruf der UNICEF. Die Frage ist, ob die UNICEF die enge Zusammenarbeit mit der UNFPA fortführen und so ihre sonst gute Arbeit beschmutzen wird. Konservative Mitglieder des US-Kongresses beginnen die Beschuldigungen, dass UNICEF Abtreibung fördere und Pro-Life Gruppen an UNO-Versammlungen diskriminiere, sehr genau zu untersuchen.
Die UNICEF scheint darauf bedacht zu sein die Feststellung zu machen, sie tue weder das eine noch das andere. Die Gespräche zwischen UNICEF und UN Pro-Life Führern werden weitergehen.
Übersetzt von Rachel Ziegler, HLI-Schweiz
Copyright - C-FAM (Catholic Family & Human
Rights Institute).
Permission granted for unlimited use. Credit required.
Catholic Family & Human Rights Institute
866 United Nations Plaza, Suite 4038
New York, New York 10017
Phone: (212) 754-5948 Fax: (212) 754-9291
E-mail: c-fam@c-fam.org Website: www.c-fam.org
|
Informationen über UNO-Organisationen |