| UNO Expertin kritisiert das neue UNO Kinderdokument | Friday-Fax 18. Mai 2001 Vol 4, Nummer 22 |
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Zusammenfassung
Maria Sophia Aguirre, Professorin für Ökonomie an der katholischen Universität von Amerika habt eben eine äusserst kritische Analyse des Entwurfes für das Dokument des kommenden UNO Weltkindergipfels veröffentlicht. Darin klagt sie die Ersteller (UNICEF) dieser Vorlage an, dass sie das Hauptgewicht des Dokuments nur auf die Reproduktionsrechte der Jugendlichen gelegt und daneben die wirklichen Gesundheitsthemen praktisch ausgeschlossen haben. Bereits zwei vorangehende Entwürfe der UNICEF wurden nach heftiger Kritik von verschiedenen UNO Mitgliedstaaten zurückgezogen.
Erfreut ist Aguirre darüber, dass in dem Entwurf eine Formulierung, die Familien in all ihren Formen einschliesst, gestrichen wurde. Damit waren nämlich auch homosexuelle Paare mit Kinder gemeint. Daneben bemängelt sie aber eine Reihe von anderen vage formulierten Aussagen, die indirekt alle als Zugang zur Abtreibung für die Kinder ausgelegt werden können.
Aguirre ist auch beunruhigt über den Nachdruck den der Enwurf auf HIV und AIDS legt. Daneben werde eine andere Gruppe von Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose oder Diarrhöe vernachlässigt, an denen weit mehr Kinder sterben.
Der Entwurf des Dokuments wurde nun der UNICEF für weitere Revisionen zurückgesandt. Vermutlich wird Mitte Juni am letzten Vorbereitungstreffen darüber diskutiert werden.
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Übersetzt von Rachel Ziegler, HLI-Schweiz |
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