Suizidbeihilfe

Presserat weist Beschwerde zu SF-Beitrag mit fadenscheinigen Begründungen ab

In seiner Stellungnahme vom 13.7.2011 hat der Schweizer Presserat die Beschwerde gegen die dokumentarische Begleitung eines Suizids von SF DRS abgewiesen. Dieser Entscheid ist ausserordentlich zu bedauern und nicht nachvollziehbar. Die Mehrheit der Kammer begründet ihre Feststellung im Wesentlichen damit, dass der Sterbewillige die Berichterstattung wollte, weitere mit wirkende Personen…
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Bundesrat verzichtet auf ausdrückliche Regelung der organisierten Suizidhilfe!

Am Mittwoch, dem 29.6.11 hat der Bundesrat entschieden, auf eine ausdrückliche gesetzliche Regelung der organisierten Suizidhilfe zu verzichten. Im Gegenzug hat er sich für eine zusätzliche Förderung von Suizidprävention und Palliative Care ausgesprochen. An einer Pressekonferenz wurden auch die wichtigsten Gründe für dieses Vorgehen erläutert. HLI-Schweiz begrüsst teilweise den Entscheid…
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Die NZZ und die organisierte Suizidbeihilfe

In der Ausgabe vom 7.5.11 publizierte die NZZ eine ganzseitige Annonce der Vereinigung Schweizer Medizinalrechtsanwälte (SMLA) welche die beiden Volksinitiativen im Kanton Zürich „Stopp der Suizidhilfe“ und „Nein zum Sterbetourismus“ in einem Aufruf zur Ablehnung empfehlen. Gleichzeitig wird ein Begleitartikel des Präsidenten der SMLA abgedruckt, der in die gleiche Richtung…
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Unverantwortlicher Beitrag des Schweizer Fernsehens über assistierten Suizid eines psychisch Kranken

Kommentar zum Film „Tod nach Plan – André, psychisch krank und lebensmüde“ , SF 1, Redaktion DOK, 17. Februar 2011, 20:05 bis 20:59 Auch nach der Betrachtung des Films muss eindeutig festgehalten werden, dass sich das Schweizer Fernsehen vorwiegend zur mehrfachen Erfüllungsgehilfin von fragwürdigen Zielen gemacht hat: 1.) Das Schweizer…
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Exit scheint freien Zugang zum Schweizer Fernsehen zu haben

Das Schweizer Fernsehen SF1 plant am 17. Februar 2011 zu bester Sendezeit die Ausstrahlung eines Films, der den assistierten Suizid bei einem psychisch kranken Menschen darstellt. Ist das verantwortbar?  Es widerspricht jedenfalls massgebenden journalistischen Ethikrichtlinien. HLI fordert die Absetzung der Sendung. Wie schon mehrere Male lässt sich das Schweizer Fernsehen wieder…
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Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg verneint ein Recht auf Suizidbeihilfe

Laut dem Urteil des Menschenrechtsgerichtshofes in Strassburg vom 20.1.11 wurde die Klage eines Schweizers abgewiesen, der auf eine rezeptfreie Verfügbarkeit des tödlich wirkenden Mittels Natrium-Pentobarbital pochte. Der Kläger wurde dabei von der Suizidhilfeorganisation Dignitas unterstützt, die beabsichtigte, dem psychisch schwer angeschlagenen Patienten Suizidbeihilfe zu leisten. Damit ist zumindest klargestellt, dass…
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Neue Freizeitbeschäftigung für Ärzte am CHUV: Beihilfe zum Selbstmord!

Im Universitätsspital Lausanne (CHUV) ist ab 2006 die Beihilfe zum Selbstmord erlaubt. Die Organisationen „EXIT“ und „Dignitas“ oder externe Ärzte dürfen nur eingreifen, wenn ein Patient transportunfähig ist. Selbst angestellte Ärzte „dürfen“ sich laut vom CHUV bestätigten Medienberichten an der Beihilfe zum Selbstmord beteiligen. Allerdings müssten die CHUV-Ärzte, wie es…
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